Wörter statt Möbel. Fundstücke aus dem Nachlass von Aglaja Veteranyi. Musikalische Leseperformance

Samstag, 04. Mai 19:00 Uhr
lit.z Literaturhaus Zentralschweiz

Lit.z Literaturhaus Zentralschweiz
nicht nummerierte Sitzplätze CHF 30

Leseperformance
Schweiz

Jens Nielsen, Franziska von Fischer Stimme
Claude Hutter, Markus Landolt Musik

In einer gleichermassen eindringlichen wie heiteren musikalischen Leseperformance sind einige erstmals veröffentlichte Geschichten aus dem Nachlass der Autorin Aglaja Veteranyi live und musikalisch zu geniessen.

In ihrem kurzen Leben hat Aglaja Veteranyi (1962 – 2002) zahlreiche Notizbücher und Makulaturblätter gefüllt. Es sind knappe, ganz auf das Wort gestellte, schnell ins Surreale und Abgründige umschlagende, poetische Kurztexte: Geschichten, Gedichte, Mini-Dramen, Tipps und Sprüche. Allen gemeinsam ist die eigentümliche Mischung von surrealer Groteske, tieftraurigem Sarkasmus und abgründiger Komik. Diese Texte sind im Band «Wörter statt Möbel» (Fundstücke, Verlag der Gesunde Menschenversand, edition spoken script 28) erschienen.

Aglaja Veteranyi ist 1962 in Bukarest geboren. Sie stammte aus einer Zirkusfamilie, reiste als Kind mit dem Zirkus in Europa, Afrika und Südamerika und trat als Mädchen in Varietés auf. Seit 1982 lebte sie in Zürich als freischaffende Schauspielerin und Autorin. Sie gründete die Performance-Theatergruppe «Die Engelmaschine» mit Jens Nielsen. Ihr Romandebüt «Warum das Kind in der Polenta kocht» (DVA 1998) wurde von der Literaturkritik hochgelobt. Aglaja Veteranyi nahm sich 2002 in Zürich das Leben.

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