Saloli

Freitag, 03. Mai 22:30 Uhr
Sakrale Räume

Unteres Beinhaus
nicht nummerierte Sitzplätze CHF 25

Ambient
USA

Mary Sutton Synthesizer, Stimme

Allein mit einem Analog-Synthesizer kreiert Saloli ihre musikalischen Welten. Das Blubbern und Strömen ihrer melodiösen Stücke evoziert wohlige Unterwasser-Gefühle.

«Ich hatte noch nie zuvor für einen Synthesizer komponiert», sagte Mary Sutton, die sich Saloli nennt, zu ihrem letzten Album «The Deep End». Es ist mit einem Analog-Synthesizer konzipiert und entführt uns in den wellenden und schimmernden Klang-Space der frühen elektronischen Musik. Und in das warme Wasser eines Whirlpools.

Ihr aktuelles Werk hat Saloli für eine sommerliche Konzertserie einer Wellness-Kooperative in Portland/USA komponiert. Das Publikum sass in einem Whirlpool. «Also wollte ich gezielt etwas machen, das die Leute, die bewegungslos und nackt in heissem Wasser sitzen, hören wollen.» Anders als viele Ambient-Musik, die atmosphärisch dahinglitzert, wirken Salolis Tracks handfester und geerdeter. Skurrile Klänge blubbern dahin, chromatische Melodien steigen auf, feine Strömungen umgarnen die robusteren Akzente.

Sie habe sich auch von Erik Satie inspirieren lassen, sagt Saloli, vor allem von seinen zyklischen Motiven. «Er kann melodische Fragmente, Harmonien und Phrasen subtil drehen, so dass sich die Wiederholungen ebenso überraschend wie beruhigend vertraut anfühlen, als ob ein Zauber wirkte.» Man darf sich für einmal auch das Beinhaus als (spirituellen) Whirlpool vorstellen und sich von den synthetischen Late-Night-Träumen der amerikanischen Musikerin berühren lassen.

Konzertpartner: Bürgi AG Alpnach

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