Roland von Flüe Echo Quintett

Samstag, 04. Mai 21:00 Uhr
Theater an der Mürg

Theater an der Mürg (rollstuhlgängig)
nummerierte Sitzplätze CHF 40

Jazz/Volksmusik
Schweiz

Roland von Flüe Saxophon, Klarinetten
Marcel Vogler Vibraphon
Julian von Flüe Akkordeon
Simon Iten Bass
Tony Renold Schlagzeug

Wie klingt die Topographie zwischen dem Stanserhorn und dem Graustock? Der Obwaldner Roland von Flüe lotet im Quintett die imaginäre Folklore seiner Heimat aus.

«Borderlines/Grenzbetrachtungen» heisst das aktuelle Projekt des Musikers Roland von Flüe, für das er den Werkpreis 2017 der Kantone Obwalden und Nidwalden erhalten hat. Der renommierte Saxophonist und Klarinettist vertont dabei die 20 Kilometer lange Grenzlinie zwischen dem Stanserhorn und dem Graustock. Er hat die Höhenmeter entlang der OW-NW-Kantonsgrenze und die Horizontlinie zwischen Stanserhorn und Graustock praktisch 1:1 in Hertz-Schwingungen übertragen und oktaviert.

Dieses klangliche Material wurde zur inspirierenden Basis für seine Kompositionen. Entstanden ist eine jazzig-volksmusikalische Suite, eine Art imaginäre Folkore, die den Charakter der Bergkette widerspiegelt und den Musikern viel Raum für Improvisation bietet. Das habe nichts mit «zurück zu den Wurzeln zu tun», sagt Roland von Flüe. «Meine obwaldnerische Ursprungskraft hat mich bis heute nicht verlassen, und auch die dazugehörige Volksmusik wurde durch den Jazz, das Musikstudium und die Faszination für östliche Folklore nicht verdrängt.»

Für sein Echo Quintett hat er Musiker gesucht, die möglichst verschiedene Backgrounds mitbringen und altersmässig gemischt sind. Sein Sohn Julian Flüe spielt virtuos Akkordeon. Marcel Vogler, ebenfalls ein gebürtiger Obwaldner, ist am Vibraphon zu hören. In der Jazzszene bekannt sind Bassist Simon Iten und Schlagzeuger Tony Renold. «Borderlines/Grenzbetrachtungen» feiert seine Premiere an den Stanser Musiktagen.

Konzertpartner: plus architekten

Tickets kaufen
Zum Ticketschalter