Obsigänt

Freitag, 09. April 20:00 Uhr
Sakrale Räume

Kapuzinerkirche
Nummerierte Sitzplätze CHF 35

Volksmusik/Klassik
Schweiz

Schwyzerörgeli trifft Kirchenorgel: Obsigänt verbinden klassische Kirchenmusik und Schweizer Volksmusik zu einem neuen Klangerlebnis. 

«Obsigänd» oder «obsigänt» ist der Zeitraum, in dem der Tagbogen des Mondes von Tag zu Tag höher über dem Horizont verläuft. Die Begriffe von «obsigänt» und «nidsigänt» bezeichnen in alten Brattigen und Bauernkalendern den Zeitpunkt für Aussaaten von Anpflanzungen. Im vorliegenden Falle könnte Obsigänt als eine Formation bezeichnet werden, die mit ihren Musikerinnen und Musikern besonders günstig zusammengesetzt ist, um fruchtbare neue Klangwelten auszusäen und gedeihen zu lassen. 

Diese Klangwelten stammen einerseits aus der klassischen Kirchenmusik und andererseits aus der Volksmusik. Dazu kommen das Improvisieren, das musikalische Traditionen verbindet und überwindet und neue Musikräume und Klangerlebnisse schafft. Das Ensemble spielt frühbarocke Orgelwerke, alpenländische alte und neue Volksmusik sowie eigene Kompositionen und Improvisationen. Dabei werden eigene Ideen, Interpretationen und Kompositionen der verschiedenen MusikerInnen aufgenommen, erforscht und gemeinsam zum Klingen gebracht. 

Obsigänt wurde von den Oberaargauer Musikern Thomas Aeschbacher (Schwyzerörgeli) und Rainer Walker (Kirchenorgel ins Leben gerufen. Zu diesem Grundsound von Örgeli und Orgel kommen Hackbrett, Violine und Kontrabass. Es sind Musiker und Musikerinnen vereint, die das breite Spektrum des Repertoires und seine verschiedenen Klangfarben so virtuos wie emotional ausloten können. Am Ende erklingt eine Musik voller Freude und Fabulierlust. 

Konzertpartner: Die Waldstätter