Feigenwinter 3 & ARTE Quartett

Donnerstag, 23. April 21:00 Uhr
Theater an der Mürg

Theater an der Mürg (rollstuhlgängig)
nummerierte Sitzplätze CHF 40

Jazz
Schweiz

Hans Feigenwinter Klavier
Wolfgang Zwiauer E-Bass
Arno Troxler Schlagzeug
Beat Hofstetter Sopransaxophon
Sascha Armbruster Altsaxophon
Andrea Formenti Tenorsaxophon
Beat Kappeler Baritonsaxophon

Ein Piano-Jazz-Trio und ein Saxophonquartett treffen sich zu einem gemeinsamen Projekt. Bezugspunkt ist der einzige Schweizer Literatur-Nobelpreisträger Carl Spitteler (1845-1924).

100 Jahre sind seit der Verleihung des Nobelpreises an den Schriftsteller Carl Spitteler vergangen. Der lange vergessene Dichter und Denker hat ein eindrückliches Werk jenseits aller literarischen Trends hinterlassen, darunter das monumentale Versepos „Olympischer Frühling“. Der Basler Pianist und Komponist Hans Feigenwinter hat aus Anlass des Spitteler-Jubiläums für sein eigenes Trio sowie das ARTE Quartett mehrere Kompositionen geschrieben, die nun in Stans zur Uraufführung kommen.

„Die Ambition einer direkten Vertonung eines Textes als reine Musik hat schnell einmal etwas Anmassendes; es ist eine Falle, in die ich nicht hineintappen wollte bei meiner Kompositionsarbeit“, schreibt Feigenwinter zu seinem Zyklus „Mandeln knackend“. Stärker liess er sich von Spittelers Biografie mit ihren Konflikten und Widersprüchen inspirieren, dessen erfinderischen Wortschöpfungen und dessen politischer Haltung der Versöhnlichkeit, wie sie in der berühmten Rede von 1914 zum Ausdruck kam.

Die musikalische Umsetzung realisiert ein Septett, das aus dem Trio Feigenwinter 3 und dem ARTE Quartett mit vier Saxophonisten besteht. Die Musik des Trios balanciert zwischen Eingängigkeit und Komplexität, Song und Improvisation, Kollektiv und Individuum. Seine Instrumentalsongs sind immer sehr nah an der Melodie. Das ARTE Quartett ist dort zuhause, wo sich jazzige, zeitgenössische und frei improvisierte Idiome zu etwas Neuem und Eigenem formen können.

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