Erika Stucky: Stucky sings the Blues

Freitag, 24. April 20:00 Uhr
Theater an der Mürg

Theater an der Mürg (rollstuhlgängig)
nummerierte Sitzplätze CHF 40

Pop/Jazz
Schweiz/UK

Erika Stucky Stimme
Paul Cuddeford Gitarre
Terry Edwards Gitarre, Saxophon, Trompete, Bass

Sie kann (fast) alles und noch viel mehr: Mit zwei hochkarätigen Gitarristen performt sich Erika Stucky durch ihr persönliches Blues-Programm.

«Die Musik, mit der man aufwächst, die hat man in sich, das ist der Fundus, aus dem man schöpft“, sagt Erika Stucky. Die Sängerin und Performerin hat sich früh die beste aller musikalischen Rock-Zeiten einverleiben können: Sie ist Ende der 1960er Jahre als Tochter von emigrierten Wallisern in San Francisco aufgewachsen, bevor sie mit ihrer Familie nach Mörel ins Oberwallis umsiedelte. Und nach Dylan, Joplin, Hendrix und Co. mit Jodel, Zäuerlis und Schwyzerörgeli konfrontiert wurde.

Diese beiden Pole haben ihre eindrückliche Karriere immer wieder geprägt. Etwa auf dem berührend queren Album „Suicidal Yodels“ (2007). Mit „Stucky sings the Blues“ fügt sie ein weiteres Kapitel ihrer musikalischen Sozialisierungsgeschichte hinzu, war doch der Blues in der frühen Rockmusik das fundamentale Mass aller Dinge. Begleitet wird sie vom Multiinstrumentalisten Terry Edwards, der schon mit PJ Harvey, Nick Cave, The Jesus and the Mary Chain und Tom Waits gespielt hat sowie von Paul Cuddeford (Bob Geldof, Tom Jones, Ian Hunter, The Pogues).

Ein braves Blues-Programm ist bei dieser gewitzten Performerin nicht zu erwarten. Musikalischer Power, komödiantische Lust und Crossover-Empathie gehen bei Erika Stucky Hand in Hand. Ihre Bühnenpräsenz ist unschweizerisch eigen und erfreut das Publikum immer mal wieder mit Theatralik, kuriosen Requisiten und Projektionen. Wenn sich jetzt Erika Stucky auch noch vom Blues heimsuchen lässt, kann das ja heiter werden.

Tickets kaufen
Zum Ticketschalter