Bänz Oester & The Rainmakers

Dienstag, 21. April 20:30 Uhr
Chäslager

Chäslager  (rollstuhlgängig)
Steh- und Sitzplätze CHF 30

Jazz
Schweiz/Südafrika

Javier Vercher Tenor Saxophon
Afrika Mkhize Klavier
Ayanda Sikade Schlagzeug
Bänz Oester Bass

Es gibt Leute, die sagen, sie würden Jazz nicht verstehen. Sie sollten es mal mit diesem schweizerisch-südafrikanischen Quartett versuchen. Die spielen auch «Dr Schacher Seppli».

Diese Band hat alles, was das Jazz-Herz begehrt: Intensität, Schönheit, Spielfreude, ekstatische Höhenflüge. In bester Erinnerung bleibt ihr Auftritt 2014 am Jazz Festival Willisau, der später auch als CD veröffentlicht wurde. Das Publikum geriet aus dem Häuschen. Dieser Sound. Diese Dichte. Diese süffigen Themen, und wie atemberaubend sie verwandelt wurden. Stellenweise erinnerte die Musik an den expressiven Jazz von John Coltrane und an andere energetische Transformatoren.

Der Berner Bänz Oester war viele Jahre vor allem als herausragender Kontrabassist und Sideman bekannt. Er hatte immer mal wieder eigene Bands, doch mit The Rainmakers hat er einen Coup gelandet. Die Idee entstand, als er 2011 mit Andreas Schaerer an einem Festival in Südafrika auftrat. Dort lernte er den Pianisten Afrika Mkhize kennen und begegnete dem Schlagzeuger Ayanda Sikade wieder. Bei ihren Jams entdeckten sie, wie ausgezeichnet sie einander verstanden. Der spanische Tenorsaxophonist Javier Vercher macht mit seinem erdigen Sound und seiner unbändigen Improvisationskraft das Quartett perfekt.

Bänz Oester & The Rainmakers spielen nicht vertrackte Konzepte, sondern lassen es fliessen. Oft sind es einfache Melodien, die einen thematischen Ausgangspunkt bilden und dann furios weitergetrieben werden. Das funktioniert auch mit dem Volksmusikstück «Dr Schacher Seppli» oder dem alten Schweizer Schlager «Nach em Räge schint Sunne». Gerade an diesen Stücken lässt sich verfolgen, wie Jazz eigentlich funktioniert. Und warum man ihn gar nicht «verstehen» muss, um ihn zu mögen.

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