Andreas Gabriels Verändler

Mittwoch, 22. April 20:00 Uhr
Kollegium St. Fidelis

Kollegium St. Fidelis (rollstuhlgängig)
nummerierte Sitzplätze CHF 30 / CHF 35 / CHF 45

Volksmusik
Schweiz

Andreas Gabriel Violine
Martin Korrodi Violine
Simon Heggendorn Violine
Kristina Brunner Violoncello
Pirmin Huber Kontrabass, Büchel
Fränggi Gehrig Akkordeon
Balthasar Streit Trompete
Roger Konrad Posaune, Tenorhorn, Alphorn
Albin Brun Sopran-/Tenorsaxophon
Jürg Nietlispach Gitarren, Halszither

Mit dem «Verändler» hat Andreas Gabriel eine moderne Volksmusik-Sinfonie geschaffen. Ein Brückenschlag mit einem herausragenden Ensemble.

«Die schlichte Schönheit der alten, archaischen Melodien ist für mich zeitlos und immer wieder Ausgangspunkt meiner Musik. Deshalb steht ganz am Anfang der Komposition ein Muotathaler Bücheljüützli», sagt der Geiger und Komponist Andreas Gabriel zu seiner Komposition. Er hat sie im Auftrag der «Stubete am See» Zürich geschrieben und 2018 dort uraufgeführt. Der «Verändler» ist ein vielseitiges Werk, das an gewissen Traditionen der Schweizer Volksmusik anknüpft und sie mit dem zeitgenössisch geprägten Musikverständnis des Komponisten verbindet.

Das mit bekannten Namen der Neuen Schweizer Volksmusik besetzte Ensemble ist reichhaltig instrumentiert. Bläser und Streicher machen den Grundsound aus, wie er schon im 19. Jahrhundert verbreitet war, bevor das Örgeli dominant wurde. Neben reichen Klangfarben, getragenen und beschwingten Passagen und solistischen Akzenten bringt Gabriel auch polyrhythmische Teile in den «Verändler» ein. Ebenso hat seine Beschäftigung mit europäischer und globaler Volksmusik die Sinfonie beeinflusst.

Andreas Gabriel stammt aus einer musikalischen Nidwaldner Familie. Er hat an der Musikhochschule Luzern, wo er heute selber unterrichtet, Geige studiert. Dann begann er nach der verschollenen Fiedelmusik in der Schweiz zu forschen und experimentierte mit altem Melodiengut. Mittlerweile ist er in verschiedene Projekte von neuer, experimenteller und traditioneller Volksmusik eingebunden und sowohl auf nationalen als auch internationalen Festivalbühnen anzutreffen.

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