Gori Frauenkammerchor ++

Donnerstag, 28. April 19:00 Uhr
Sakrale Räume

Pfarrkirche (teilweise rollstuhlgängig)
Reihennummerierte Sitzplätze CHF 30 / CHF 40 / CHF 50

Chormusik/Elektronik
Georgien/Schweiz

Gori Frauenkammerchor Lika Abalaki, Mtvarisa Berdznishvili, Sophio Cherkezishvili, Ani Edisherashvili, Sopio Gogshelidze, Tamar Iluridze, Ketevan Kebadze, Tamar Khanisvhili, Teona Pavliashvili, Teona Tsiramua (Dirigentin)

Sandro Chinchaladze Elektronik
Anushka Chkheidze Elektronik
Giorgi Koberidze Elektronik
Alexandre Kordzaia Elektronik & Piano

Der renommierte Gori Frauenchor aus Georgien tritt in Stans mit vier jungen Musiker*innen auf, die aus der Elektronik kommen. Ein fruchtbarer Austausch zwischen Tradition und Moderne.

Georgien verfügt über eine jahrhundertealte Tradition geistlicher und weltlicher Vokalmusik, die noch heute intensiv gepflegt und gelebt wird. Das gemeinsame Singen spielt eine wichtige Rolle. Mit ihrer immensen Formenvielfalt, ihrer polyphonen Stimmführung und einem anderen Tonsystem ist die georgische Volksmusik ein eigenständiger musikalischer Kosmos.

Das vom Festival für aktuelle Musik Close Encounters initiierte und bei den Stanser Musiktagen präsentierte Projekt führt den renommierten Frauenkammerchor aus Gori aus Georgien mit vier jungen Musiker*innen zusammen, die im weiten Feld zwischen Clubkultur, experimenteller Elektronik, zeitgenössischer Komposition und multimedialen Formaten zu Hause sind. Erstmals arbeiten sie mit einem Chor zusammen und können von ihnen entwickelte musikalische Skizzen im Austausch mit den Sängerinnen und der Dirigentin Teona Tziramua fertigstellen.

Aus dieser Zusammenarbeit entstanden vier Stücke für das Vokalensemble und elektronische/akustische Instrumente. Verzerrte Synthesizer oder verhallte Geräuschkulissen finden gleichermassen stimmliche Realisierungen wie Melodien oder choralartige Strukturen. Im Vordergrund steht die experimentierende Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Kompositionsprozess, in dem auch der harmonische und dynamische Charakter des Chors zum Ausdruck gebracht wird. Eingebettet sind die vier Uraufführungen in ein Programm aus geistlicher und weltlicher Chormusik aus verschiedenen Regionen Georgiens.

Konzertpartner: Musikfreunde Nidwalden