Möglich machen, was möglich ist

Die Stanser Musiktage 2021: Stand der Dinge

Im Frühling 2020 haben sich die Ereignisse rund um die Corona-Situation überstürzt und die Stanser Musiktage (SMT) mussten kurzfristig abgesagt werden. «Die globalen Ereignisse übertreffen die kleine Welt der SMT!», war auf der SMT-Website zu lesen. Und so ist die Situation rund ein Jahr später noch immer. Das Virus hält die Welt - im Grossen wie im Kleinen - in Atem.  

Die SMT haben dem Sturm soweit getrotzt. Dank professionellen Strukturen, kreativen Ideen, treuen Partnern und nicht zuletzt einer äusserst motivierten Festivalcrew haben sich die Stanser Musiktage der herausfordernden Situation gestellt. Konzepte wurden geschrieben, wieder verworfen oder angepasst, neue Ideen entwickelt. Im aktuellen Konzept werden neuralgische Punkte mit grossen Menschenansammlungen entschärft, die Dezentralität der SMT betont, die Festivaldauer um zwei Tage verlängert und auf zwei verlängerte Wochenenden verteilt. Das Gastronomieangebot wurde vollständig umgekrempelt und griffige Schutzkonzepte entwickelt. Ziel dieser intensiven Bemühungen war stets, Kultur auch in schwierigen Zeiten möglich zu machen und die Sicherheit aller Beteiligten dabei an erster Stelle zu setzen. Das Resultat dieser Bemühungen ist ein Festivalkonzept, das flexibel auf epidemiologische Entwicklungen reagieren kann.  

So sind wir auch für den Fall, dass keine Konzerte möglich sein werden, gerüstet. Wir arbeiten an einem Alternativplan, der Musik und kulturelle Erlebnisse der anderen Art bietet. So oder so bleibt es also vom 7. bis 10. April und vom 14. bis am 17. April nicht still in Stans. 

Sobald klar ist, was im April sinnvoll umgesetzt werden kann, werden wir wieder informieren. Die SMT verwenden im Moment viel Energie auf verschiedene Szenarien, aber keine in unrealistische Wünsche. Wir sind überzeugt, dass sich aus der Herausforderung Chancen für Kreativität und Kultur bietet, wenn man mit aller Kraft versucht möglich zu machen, was möglich ist.