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STANSER MUSIKTAGE 2013:
8. bis 14. APRIL
18:28 l 23. April 2012
Autor: Urs Näf
Einer der Stars der diesjährigen Musiktage hiess Fatoumata Diawara, eine 29-jährige Sängerin aus Mali. Ihre Lieder erzählen ihr dramatisches Leben, die Flucht vor den Eltern zum Beispiel, die sie zwangsverheiraten wollten. Fatoumata Diawara ist eine mutige Botschafterin für die Rechte der Frau und die vielen jungen Menschen in Afrika. Die Sendung „Stars“ des Schweizer Fernsehens hat die Sängerin in ihrer Wahlheimat Paris und in Stans getroffen und porträtiert:
http://videoportal.ch.msn.com/video?id=916289a9-460b-41a2-8558-b5260f2451e0
Diawaras erstes Album war 5 Monate lang an der Spitze der Worldmusic Charts. Seither erobert sie ganz Europa. Am nächsten Freitag, 27. April 2012, ist Fatoumata Diawara auch bei DRS2 zu Gast in der Sendung „Musik der Welt“ um 21 Uhr.
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/musik-der-welt/2704.sh10219574.html
Zudem können auf der DRS2-Site die interessanten Interviews mit Fatou, Maïa Vidal und Omar Sosa, Konzertausschnitte vom Freitag sowie Stimmungsberichte vom Festival gehört werden:
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/332201.stanser-musiktage-2012-weltmusik-in-den-alpen.html
18:25 l 22. April 2012
Autor: Urs Näf
Wie jedes Jahr haben die SMT-Organisatoren eine Schlussbilanz über das diesjährige Festival gezogen:
Nach sieben erlebnisreichen Konzertabenden gingen die Stanser Musiktage gestern zu Ende. Nachstehend die wichtigsten Facts zur 18. Ausgabe des Festivals:
> Gesamthaft über 25’000 Besucher
> Die inhaltlichen Ziele wurden qualitativ erreicht bzw. gar übertroffen – alle Konzerte überzeugten mit einer ausgeglichen hohen Qualität und das Publikum erlebte zahlreiche musikalische Entdeckungen. Das Programm verlief sehr abwechslungsreich und sprach ein neugieriges und offenes Publikum an. Der thematische Schwerpunkt mit Projekten aus frankophonen Projekten fand im Vergleich zum Vorjahr (Mediterraner Schwerpunkt) beim Publikum weniger guten Anklang. Die Trilogie mit Bands aus Armenien war künstlerisch betrachtet ein Höhepunkt der 18. Festivalausgabe.
> Die Konzerte mit zeitgenössischer Volksmusik präsentierten sich in grosser Vielfalt und alle vier waren ausverkauft. Bei den Konzerten mit Weltmusik, bisher der zuverlässigste Zuschauermagnet, enttäuschte das Besucherinteresse obwohl die Konzerte von hoher Qualität waren. Insbesondere die Auslastung der Konzerte im Kollegi war rückläufig.
> Die diesjährigen Neuerungen: Die komplette Verlagerung der zeitgenössischen Volksmusik ins Hauptprogramm war ein voller Erfolg und der neue Pavillon beim Winkelriedhaus eine Bereicherung. Der neue Club im Engel kam im Publikum sehr gut an. Täglich zog es mehr Besucher in diese Latenight-Lokalität. Die Latenightkonzerte mit populäreren Inhalten und druckvollerer Musik passten gut an diesen Ort, allerdings enttäuschte uns auch dort – vor allem zu Wochenbeginn – das Publikumsinteresse.
> 40% aller Konzerte waren ausverkauft. (13)
> Die künstlerischen Höhepunkte der Woche waren aus unserer Sicht die Konzerte
Jazz: Youn Sun Nah, Rabih Abou Khalil Quintet, Tigran Hamasyan und Aram Bajakian’s KEF
Weltmusik: Fatoumata Diawara, The Gurdjeff Ensemble, Melingo, Titi Robin Pop Maïa Vidal, Sandra Nkaké, Juliette
Volksmusik: Klangcombi,Rampass
> Weitere Glanzlichter: Medeski, Martin & Wood, Jan Vanèk / Laurent Dujin Duo, Tobias Preisig, sowie Gato Loco
> Der Westschweizer Gitarrist Gaël Zwahlen (Projekt Breakfast on a Battlefield; Hochschule Luzern – Musik) gewann den zum zweiten Mal vergebenen Credit Suisse Förderpreis Jazz und legte mit seinem Gewinner-Konzert ein deutliches Zeugnis seines Könnens und seines Talentes ab.
> Die beliebtesten Konzerte beim Publikum waren Fatoumata Diawara und das Gurdjieff Ensemble
> Das musikalische Kunstprojekt „Surprises“ von Petra Waltinperger, welches in Zusammenarbeit mit dem Nidwaldner Museum entstand, fand sehr guten Anklang. Das tägliche Lichtspiel beim Winkelriedhaus verlieh der Umgebung und dem Haus eine verspielte und farbige Sprache.
> Über 7000 Besucher bei den 33 Konzerten im Hauptprogramm. Dies entspricht einer leichten Zunahme gegenüber dem Vorjahr. Das anvisierte Besucherziel mit 8000 Besuchern im Hauptprogramm wurde allerdings verfehlt.
> Die Auslastung der Konzerte war tiefer als in den Vorjahren – der Wert beträgt ca. 77 % und liegt durchschnittlich unter dem Wert der letzten Jahre.
> Die budgetierten Einnahmen von CHF 1,5 Mio. wurden nicht erreicht und die Organisatoren erwarten ein finanziell negatives Ergebnis. Die geplanten Verkaufszahlen im Haupt- und Rahmenprogramm lagen knapp 10% unter den Erwartungen.
> Das Essangebot im Kollegium und auf dem Dorfplatz wurde wieder rege genutzt und die Besucher verteilten sich angenehm auf die verschiedenen Lokalitäten. Dies führte zu einer spürbar entspannteren und gelösten Stimmung am Festival. Die Qualität des Essens konnte dieses Jahr verbessert werden.
> Die Betriebsleitung mit Christophe Rosset, Katrin Zurfluh, Lukas Tschümperlin und Marquito Müller harmonierte gut und setzte ein organisatorisch einwandfreies Festival um.
> Die Gratisbusse und Extrazüge nach Engelberg, Sarnen, Luzern und in die Nidwaldner Seegemeinden wurde bis in die Morgenstunden rege benutzt.
Im Rahmenprogramm schätzte das Publikum abermals die unvergleichliche und gewohnt friedliche Stimmung. Die Organisation klappte von Montag bis Samstag einwandfrei und es entstanden kaum Engpässe und längere Wartezeiten.
Die über 70 Vereinsmitglieder, die rund 900 Helfer sowie die verschiedenen Kooperationspartner (Vereine, NW Museum) leisteten einen hochmotivierten, gewaltigen Einsatz für die Vorbereitung und während der sieben Veranstaltungstage. Diese enthusiastische Teamleistung machte die Durchführung überhaupt möglich. Vorstand und Geschäftsleitung bedanken sich für diesen einmaligen Effort bei allen freiwilligen HelferInnen und freuen sich heute schon auf die 19. Ausgabe vom 8. bis 14. April 2013.
14:41 l 21. April 2012
Autor: Urs Näf
In Frankreich ist Thierry Robin, genannt Titi, schon längst ein Star. Er ist ein Meister auf Gitarre, Oud und Bouzouki und vor allem ein kreativer Komponist mit einem ganz eigenen Stil und ohne jegliche Scheuklappen. Fast genau 20 Jahre ist es her, dass er mit "gitans" seine Pionierarbeit vorlegte und darauf den Weg der Roma von Rajasthan bis Andalusien nachzeichnete und vertonte. Seine ausgeprägte Offenheit und Neugier brachten dem 1957 in der Bretagne geborenen "gadjo" schon sehr bald grosse Anerkennung innerhalb der verschiedenen Roma-Szenen.
Auch sein neustes Werk „Les Rives“ ist ein sehr spezielles musikalisches Projekt und Robins Offenheit zu verdanken: in Indien, der Türkei und Marokko hat er zusammen mit jungen einheimischen Musikern jeweils eine CD für den lokalen Markt eingespielt, die er Anfang dieses Jahres zu einer Box mit 3 CD’s und einer DVD für den westlichen Markt gebündelt hat. Musik, um zu Entspannen und sich einfach gut zu fühlen – heute Samstag ab 22h30 live im Kollegi-Saal!
Les Rives - Türkei
http://www.youtube.com/watch?v=HXIPpodZzRo&feature=relmfu
Les Rives – Indien
http://www.youtube.com/watch?v=lfzz3hyycEw&feature=relmfu
Les Rives – Marokko
http://www.youtube.com/watch?v=_VU40gmWUKM&feature=relmfu
14:34 l 21. April 2012
Autor: Urs Näf
Der Weltmusik und Jazz-Konzertreigen an den SMT geht ins grosse Finale. Noch einen Abend gibt es viele Bands zu erleben, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Eine Rückschau auf die letzten Tage und einen Ausblick auf den Ohren- und Augenschmaus von heute Abend gibt’s im SI-Style-Blog von Christian Hug
http://www.sistyle-blog.ch/post/2012/04/20/And-the-Beat-goes-on.aspx
Einen Adrenalinkick erlebte Jodok Kobelt von Globalsounds.info letzte Nacht. Den bewegten Einblick in die Konzerte von Kareyce Fotso, Melingo, Maïa Vidal, Tommy Vercetti und den schweisstreibende Psycho-Mambo-Auftritt von Gato Loco gibt er auf seiner Site
Freitag
http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-kareyce-fotso-melingo-maia-vidal-gato-loco/
Rückblick Donnerstag
13:43 l 21. April 2012
Autor: Urs Näf
Der zweite Credit Suisse Förderpreis an den Stanser Musiktagen 2012 geht an „Breakfast on a Battlefield“. Die Band des jungen Westschweizer Gitarristen Gaël Zwahlen (Hochschule Luzern – Musik) wurde von einer dreiköpfigen Jury zur Gewinnerin gewählt.
Auszug aus dem Jury-Bericht: „Der diesjährige CS-Förderpreis geht an „Breakfast on a Battlefield“. Gaël Zwahlen (Gitarre), Adrian Guerne (Saxophon) und Lionel Friedli (Drums) stürzen sich mit viel Energie ins Geschehen und lassen lustvoll die Emotionen spielen: Punk-Attitude trifft Jazz, durchwirkt von einem zeitgenössisch-urbanen Puls. Es ist eine ungestüme und unerschrockene Musik und sie hat eine Dringlichkeit.“
Der Credit Suisse Förderpreis wurde von den Stanser Musiktagen in Zusammenarbeit mit dem Schaffhauser Jazz Festival und den Musik-Hochschulen lanciert. Er wurde dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragen. Teilgenommen haben sieben Bands. Vertreten waren die Hochschule Luzern-Musik, die Hochschule der Künste in Bern und Zürich sowie die Hochschule für Musik Basel. Das Spektrum der beteiligten Bands zeigte, dass Jazz heute in ganz verschiedene Richtungen expandiert, von der Verarbeitung volksmusikalischer Traditionen über funkig-rockige Varianten bis zur zeitgenössischen Komposition.
Die Preisübergabe findet heute Samstag ab 19h30 im Jazzpavillon statt. Im Anschluss daran wird die Siegerband noch einmal auftreten.
http://www.myspace.com/breakfastonabattlefield
15:28 l 20. April 2012
Autor: Urs Näf
Jetzt schaut euch mal diese Videos an:
http://www.youtube.com/watch?v=r4a594nr9hM&feature=player_embedded
http://www.youtube.com/watch?v=T3z7Buz-IE0&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=IF97cRYG454&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=EGPFPpDc2vk&feature=related
Mit mächtigen Bläsersounds und fetten Rhythmen begeistern die ’verrückten Katzen’ aus New York ihr Publikum – und heute Abend zu später Stunde wohl auch die SMT-Besucherinnen und Besucher im Club im Engel. Stefan Zeniuks Gato Loco auf eingängigen Latin-Jazz zu reduzieren, wäre viel zu kurz gegriffen – und kreuzfalsch wie die Videos zeigen. Der Bandleader hat nämlich auch ukrainische und texanische Gene, die er in Form manch heißer Attacken in den eh schon wilden Sound seiner zehnköpfigen Combo einspeist. Das aufregende Kulturgemisch des Big Apple wird hier vertont – von Downtown-Avantjazz über Impro-Rock zum New-Orleans-Marsch, von schräger Zirkusmusik über kubanischer Son bis hin zu Klezmer ist auf ihrer CD „Coconino“ alles mögliche zu lokalisieren. Aber eben nicht in seiner puren Form, sondern als wunderbar abgefahrene Hybride. Takeoff heute um 23Uhr im „Club im Engel"...
13:13 l 20. April 2012
Autor: Urs Näf
Heute Freitag geht der grosse DRS 2-Liveabend der diesjährigen SMT über den Äther: Bevor Maïa Vidal mit ihrer Musik das Publikum im Kulturradio und vor Ort begeistert, steht sie im Foyer des Theater an der Mürg DRS 2 Red und Antwort. Der Liveabend schliesst mit der Konzertübertragung der New Yorker Jazzband Medeski, Martin & Wood.
Seit Jahren begleitet DRS 2 die Stanser Musiktage mit Vorschauen, Konzertaufnahmen und der Sendung «Musik der Welt». Dieses Jahr wurde die Präsenz verstärkt: neu dabei sind auch DRS 3, die DRS Musikwelle und die Fernsehsendungen «Kulturplatz» und «Stars». Ausserdem kann man vor Ort Radio live erleben: Im Foyer des Theater an der Mürg finden seit Dienstag täglich zwischen 18.00 und 20.00 Uhr Künstlergespräche mit Moderatorinnen oder Moderatoren von Schweizer Radio DRS statt. Davor und danach bieten interaktive iPad-Stationen einen Einblick in die verschiedenen Kultursendungen von Radio und Fernsehen. Auch die aufgezeichneten Künstlerinterviews können dort nachgehört werden.
Die Musiksendung «Stars» begleitete übrigens die Folk-Poetin Fatoumata Diawara bei ihrem Aufenthalt in Stans. Das Portrait wird am Sonntag, 22. April ab 23.15 Uhr auf SF 1 ausgestrahlt. Konzertausschnitte der Künstlerin sind zudem in der DRS 2-Sendung «Musik der Welt» am Freitag, 27. April ab 21.00 Uhr zu hören.
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/332201.stanser-musiktage-2012-srf-ist-live-dabei.html
17:05 l 19. April 2012
Autor: Urs Näf
Wenn auf eine begnadete koreanische Sängerin
in der Gnadenkapelle
ein leckeres Humus im Mediterrano folgt
wenn im Kollegi
nur der Schlagzeuger des tunesischen Oud-Spielers paukt
es in der Spittelgasse nach Ghana
und auf dem Dorfplatz nach Thailand riecht
wenn Hildegard im Chäslager fliegen lernt
Port Mone nichts mit einem Geldbeutel zu tun hat
und Tobias Preisig „in Transit“ im Theater an der Mürg vorbeischaut
wenn 240 Saxophone massiv den Dorfplatz erschüttern
und der Parkplatz der Stanserhornbahn nicht Cars aus aller Herren Ländern
sondern der grossen weiten Welt Platz machen muss –
dann, ja dann hat Stans wieder seine Tage!
16:22 l 19. April 2012
Autor: Urs Näf
Gestern Mittwoch standen die SMT 2012 im Mittelpunkt der Sendung „Kulturplatz“ auf SF1. Eva Wannenmacher zeigte sich erstaunt, was im Nidwaldner Hauptort alljährlich über die Bühne geht, interviewte Helfer und machte viel Lust auf den Auftritt von Maïa Vidal morgen Freitag. Der Bericht darüber, wie Gemeinschaftssinn und ein auserlesenes musikalisches Programm ein Musikfest jenseits des Mainstreams ermöglichen – gespickt mit Beiträgen über bezahlten Sex, Elefantenrüssel, Giraffenzungen und andere unverzichtbare News aus der Kulturwelt – ist auf dem SF Videoportal zu finden
Heute Mittag informierte Lislot Frei auf DRS2 über ihre vielfältigen Eindrücke und die zurückgelegten Kilometer an den Stanser Musiktagen 2012. Ihrer interessanten Reportage mit einem kurzen Mitschnitt vom Fatoumata Diawara-Konzert kann man hier lauschen
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2aktuell/2643.bt10221210.html
Auch Globalsounds-Macher Jodok Kobelt stürzte sich wieder ins Getümmel und berichtet von seinen Konzerterlebnissen am Dienstag und Mittwoch – inkl. vertonter Slideshow
http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-port-mone-dee-day-dub-lucas-santtana/
Christian Hug vom SI Style-Blog macht an den SMT eine Entdeckung nach der anderen. Zwei schöne Berichte über seine kleine Weltreise im Nidwaldner Hauptort, die beinahe in Tromsö geendet hätte
http://www.sistyle-blog.ch/post/2012/04/18/Play-it-louder!.aspx
http://www.sistyle-blog.ch/post/2012/04/19/Habt-Sonne-im-Herzene280a6.aspx
14:25 l 18. April 2012
Autor: Urs Näf
Heute Mittag hiess es im Festivalbüro, dass für das Konzert von Fatouamata Diawara heute im Kollegisaal nur noch wenige Tickets erhältlich seien. Hier ein Tipp für alle, die keinen Platz mehr ergattern können. Oder die Lust auf ein feines Konzert bei einem feinen Glas Wein haben. Oder einfach Bock auf groovende Bläser, rollende Drums und ostafrikanische Magie von einem der erstaunlichsten Orchester der Schweiz...
Immer mehr Musikfans lassen sich von der hypnotischen Musik Äthiopiens in Bann ziehen (besonders erfolgreich in unseren Breitengraden ist Mulatu Astatke, bekannt durch den Soundtrack zu Jarmuschs „Broken Flowers“). Die Vollblutjazzer des Imperial Tiger Orchestras aus Genf haben in der Musikgeschichte Afrikas gestöbert und sich dem „Golden Age“ der Musik Äthiopiens verschrieben. Denn was in den Siebzigern am Horn Afrikas entstanden ist, das war schlicht revolutionär. Inzwischen mischt die Band um den Trompeter Raphael Anker den fliessenden, schwebenden und vielschichtig mäandernden Sound so gekonnt neu auf, dass es damit am grossen Festival von Addis Abbeba den Sonderpreis erhalten hat. Einklinken und wegdriften - ab 20h30 im Jazzpavillon an der Schmiedgasse!
http://www.youtube.com/watch?v=_ZL9NVW6Uyk&feature=related
13:18 l 18. April 2012
Autor: Urs Näf
Letzten Dezember ging ein ungewöhnlicher Aufruf durch die Medien: Das Cully Jazz Festival und die Stanser Musiktage suchten 100 Saxophonisten, die das vom bekannten Jazzmusiker Andy Sheppard komponierte „Saxophone Massive“ einstudieren und an den beiden Festivals zur Aufführung bringen sollten. Die Organisatoren wurden von Anmeldungen überschwemmt, daher wurde das Massive noch imposanter und umfasst heute 240 Saxophonistinnen und Saxophonisten aller möglichen Alters- und Spielstufen. Inzwischen haben sie drei Probetage hinter sich und werden morgen Donnerstag auch am Cully Jazz Festival auftreten.
Andy Sheppard’s Werk wurde 2006 in Bristol uraufgeführt und wird in diesem Sommer zu einem Highlight an den Olympischen Spielen in London, mit Musikern aus ganz Europa (z.T. auch aus dem Schweizer Projekt).
Lass dich mal richtig schön wegpusten – ausnahmsweise mal nicht vom garstigen Aprilwetter. Heute um 19h30 auf dem Stanser Dorfplatz!
Impressionen vom Saxophone Massive am Norfolk and Norwich Festival findet ihr hier:
http://www.youtube.com/watch?v=ok8_Z69FeBo
00:58 l 18. April 2012
Autor: Urs Näf
So betitelt Christian Hug seinen SI-Style-Blog über den ersten Abend der Stanser Musiktage 2012. Begeistert und mit ausgeprägtem Aktualitätsbezug berichtet er über „die Mensch gewordene Wiederauferstehung der Titanic“ im Kollegisaal und andere lustvolle Erlebnisse bei seinem Besuch in Stans:
http://www.sistyle-blog.ch/post/2012/04/17/Die-helle-Freude!.aspx
Urs Hangartner begibt sich im Blog des Kulturmagazins auf eine Reise „VON DER KAPELLE IN DEN CLUB, VON KOREA NACH KAMERUN“ und stellt dabei fest, dass Stans nicht immer Stans ist und auch schon mal Niederrickenbach sein kann. Mehr zu lesen – auch über seinen einsamen Höhepunkt - gibt’s auf
http://www.kulturteil.ch/2012/von-der-kapelle-in-den-club-von-korea-nach-kamerun/#more-11678
Auch der von viel Herzblut beseelte Musikjournalist Jodok Kobelt aus Bern ist ein immer gern gesehener Gast in Stans und lässt auf seiner höchst empfehlenswerten Site GLOBALSOUNDS.INFO die SMT-Nächte Revue passieren – jeweils mit einer vertonten Slideshow der von ihm gesammelten Impressionen. Ein tägliches Update über das Festival, das selbst einem verwöhnten Musikgeniesser wie ihm noch Überraschungen bietet, ist auf der Globalsounds-Website zu finden
http://www.globalsounds.info/2012/04/stanser-musiktage-teofilovici-twins-sandra-nkake/
01:20 l 17. April 2012
Autor: Urs Näf
Nachdem ich gestern beim Konzert von Youn Sun Nah in der Gnadenkapelle in Niederrickenbach noch passen musste, bin ich heute in den bunten SMT-Kosmos eingetaucht. Und ich erlebte einen Abend, wie er für die Musiktage nicht passender sein könnte – vielfältig, spannend und voller Entdeckungen! Zuerst ankommen, Freunde und Bekannte treffen, durchs Dorf schlendern und Leckeres aus aller Welt versuchen. Dann der musikalische Takeoff in der Kapuzinerkirche mit den Teofilovici Twins aus Serbien. Die beiden aussergewöhnlichen Interpreten einer längst vergessenen Gesangstradition führten zweistimmig durch verschiedenste Regionen des Balkans – fernab der populär-kitschigen Gassenhauer und angesagten Turbo-Brass-Combos. Wenn Ratko und Radisa Teofilovic singen, dann klingt das fast mittelalterlich und berührt unmittelbar. Die Zwillingsbrüder haben einen ganz eigenen Klang entwickelt, der minimalistisch und dennoch voll tönt und eine stark meditative Wirkung ausstrahlt. Ein gelungener Einstieg!
Danach gab es noch ein Ohr voll „Aloumayé“ im gut besuchten Jazzpavillon. Ein viel versprechender, erfrischender Auftakt in die Konzertreihe um den Credit Suisse Förderpreis Jazz, der aufzeigte, wie offen die Stilrichtung „Jazz“ inzwischen interpretiert wird und wie fit und virtuos der Jazznachwuchs in unserem Land die Ausbildungsstätten verlässt und den Weg auf die Bühnen findet. Ich werde wieder vorbeischauen – die Konzerte beginnen jeweils um 19 Uhr.
Als aufregendes Bettmümpfeli daher kam dann Sandra Nkaké im neu geschaffenen „Club im Engel“. Die in Paris wohnhafte Kamerunerin entpuppte sich als mitreissende und stilsichere Entertainerin ohne Scheuklappen. Mal gab es Anleihen an Grace Jones, dann erinnerte ihr Sound an die alten Morcheeba und im nächsten Stück rockte die ausgezeichnete Band wieder wie die Red Hot Chili Peppers. Trotzdem tönte es nie nach Cover oder Abklatsch, sondern immer nach Sandra Nkaké. Eine Entdeckung, die Lust macht auf die kommenden Abende im Club! Los geht es jeweils um 22 Uhr.
19:34 l 15. April 2012
Autor: Urs Näf
Bei meinem Aufenthalt letzte Woche in Paris waren sie omnipräsent, die Plakate für Sandra Nkakés Ende März erschienene CD „Nothing for Granted“ und ihren Auftritt im angesagten „Café de la Danse“ am 11. April. Leider war es dann unmöglich noch an Tickets zu kommen – der Gig der Sängerin, die Einflüsse von Nina Simone, Grace Jones, Betty Davis oder Sly Stone verarbeitet und am ehesten mit Erykah Badu verglichen werden kann, war restlos ausverkauft.
Kein Problem – für Stanser, Innerschweizer und interessierte Musikfreaks in unserem Land. Morgen Montag eröffnet die charismatische Künstlerin mit kamerunesischen Wurzeln die Konzerte im „Club im Engel“ der Stanser Musiktage. Bei uns noch wenig bekannt, stösst ihr Sound bei Kritikern auf Begeisterung: „Die Energie ist Rock, das Feeling ist Pop, der Geist ist Jazz und der Groove ist unerbittlich – das ist die magische Formel der Soulsängerin Sandra Nkaké, wenn sie von Geschehnissen und Details des täglichen Lebens erzählt. Alte Instrumente, reizvolle Arrangements, eine retro-futuristische Atmosphäre gespickt mit Anklängen von Songs aus den Sechzigern und Soundtracks von Kultfilmen, eine extravagante Produktion – das alles macht aus Nothing for Granted ein explosives Manifest. Und Sandra Nkakés raue Stimme erklingt wie ein Ruf nach Freiheit. So oszillieren die selbst geschriebenen Songs irgendwo zwischen souliger Energie, Pop-Rock-Gefühl und imaginärem Soundtrack.“ (Quelle www.musicora.ch)
21:24 l 10. April 2012
Autor: Urs Näf
Leider musste das Konzert von „El Hijo de la Cumbia“ vom Donnerstag, 19. April, im Latinzelt abgesagt werden. Aber Marquito, der SMT-Mann für einen richtig lustvollen Rahmen, liess seine Connections spielen und hat in kurzer Zeit für hochkarätigen Ersatz gesorgt. CHAMITO wird mit seiner Band für beste Stimmung sorgen! Der in Barcelona lebende Venezolaner ist ein Energiebündel, wie vor eineinhalb Jahren schon im Chäslager zu erleben war. Zusammen mit seiner Band vermischt er in seinen Songs Salsa, Cumbia und Reggae – mitreissend dargeboten auf Gitarren, Trompeten, Trombone und Akkordeon.
http://www.myspace.com/chamitosound
16:43 l 04. April 2012
Autor: Urs Näf
Auch dieses Jahr präsentiert Schweizer Radio DRS 2 in der Sendung „Klangfenster“ verschiedene Künstler, die an den diesjährigen Stanser Musiktagen auftreten werden:
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/klangfenster.html
12:28 l 31. März 2012
Autor: Urs Näf
An den SMT 2012 kommen täglich ab 22 Uhr im „Club im Engel“ musikalisch aufgeschlossene Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Mit diesem loungigen Konzertsaal erfüllen sich die Organisatoren einen lange gehegten Wunsch nach einem Konzertlokal für druckvolle Livemusik zu später Stunde. Los geht es am Montag mit der Sängerin Sandra Nkaké, welche das Gefühl des Souls mit dem Geist des Jazz und der Energie des Rock zu einer explosiven Black Music verbindet. Am Dienstag schickt Lucas Santtana Samba und Bossa Nova so lange durch Loop- und Dub-Schlaufen, bis sie von Melodie zu Rhythmus mutieren. In der folgenden Nacht steht Françoiz Breut auf der Engel-Bühne, die Pionierin des Nouvelle Chanson, die mit ihrer einzigartigen Stimme schon Yann Tiersen oder Calexico inspiriert hat. Der Donnerstag zielt auf die tiefsten Bereiche des Bauchfells: das legendäre Londoner NinjaTune-Label ist mit DJ Food und The Herbaliser zu Gast, deren DJ-Sets ihren vielfältigen Musikgeschmack mitreissend auf den Punkt bringen und vereinen. Gato Loco am Freitag verstehen es, das universale Kulturgemisch des Melting Pots New York in eine tanzbare Fuhr zu verwandeln und musikalisch trotzdem höchst innovativ zu bleiben. Das Finale am Samstag bestreiten Budam von den Färöer Inseln. Der Legende nach ist ihr Sänger als Kind dem 123 Jahre alten Sänger Grimur begegnet, der ihm seine ozantiefe Stimme lieh. Mit seinem feinen Trio performt er rauchgeschwängerte Songs zwischen herzerweichender Schönheit und handfester Abgrundslyrik.
http://www.myspace.com/sandrankake
http://www.myspace.com/santtana/music
http://www.myspace.com/francoizbreut
http://www.myspace.com/therealdjfoodstamp
http://www.myspace.com/theherbz
http://www.myspace.com/gatoloconyc/music
http://www.geheimagentur.de/budam.html
21:44 l 24. März 2012
Autor: Urs Näf
2012 soll die zeitgenössische Volksmusik im SMT-Programm einen höheren Stellenwert erhalten. Deshalb wird die Beizentour in den neuen Pavillon beim Winkelriedhaus verlegt. In dieser attraktiven Umgebung laden vom Dienstag, 17.4., bis und mit Freitag, 20.4., innovative Formationen wie Noldi Alder’s Klangcombi, das Marcel Oetiker Septett, Rampass & Anton Bruhin und Ilsah zu Entdeckungsreisen in aktuelle Volksmusikgefilde jenseits von Buurezmorge und Engstirnigkeit - Abreise ist jeweils um 20h30!
http://www.myspace.com/marceloetiker
http://www.hujaessler.ch/web/index.php?idcatside=7
http://www.myspace.com/ilsahworldmusic
16:31 l 19. März 2012
Autor: Urs Näf
Schon immer waren die verschiedenen Aufführungsstätten eine Spezialität der Stanser Musiktage (SMT), für jedes Konzert wird der geeignete Rahmen gewählt. Zu den bewährten Orten wie Kollegisaal, Pfarr- und Kapuzinerkirche, Beinhaus oder Chäslager kommen dieses Jahr drei neue Locations hinzu. Erstmals findet 2012 ein SMT-Konzert in der Gnadenkapelle in Niederrickenbach statt. Hier eröffnet am Sonntag, 15. April um 17 Uhr, die südkoreanische Sängerin Youn Sun Nah die diesjährigen Musiktage. Wo die Künstlerin, die in Frankreich lebt und grosse Erfolge feiert, auch auftritt, lässt sie ein staunendes Publikum zurück. Ihre Stimmbänder scheinen elastisch, wie aus Gummi, so virtuos singt sie eigene und gecoverte Songs – wobei sie keinerlei Scheuklappen kennt: in ihrem Repertoire finden sich Jazzstandards und Chansons ebenso wie Randy Newmann-Songs, groovende Tom Waits-Rumpler oder Metallica-Heuler. Begleitet wird Youn Sun Nah vom schwedischen Gitarristen Ulf Walkenius, ehemals Mitglied des Oscar-Peterson-Quartetts. Hingehen und staunen!
http://www.myspace.com/younsunnah
17:04 l 08. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Die Organisatoren der Stanser Musiktage zogen heute ein erfreuliches Fazit über das diesjährige Festival:
"> Gesamthaft kamen wie im Vorjahr rund 30’000 Besucher
> Knapp 7000 Besucher besuchten die 23 Konzerte des Hauptprogramms. Dies entspricht einer leichten Zunahme gegenüber dem Vorjahr und ist in absoluten Zahlen ein Rekordwert.
> Die budgetierten Einnahmen von CHF 1,4 Mio. wurden erreicht und die Organisatoren erwarten ein finanziell ausgeglichenes Ergebnis.
> Die Auslastung der Konzerte lag durchschnittlich bei über 80% und entspricht dem Wert der letzten Jahre
> Mehr als die Hälfte aller Konzerte war ausverkauft
> Die Konzerte mit Weltmusik waren mehrheitlich besser besucht als die Jazzkonzerte. Die beiden Konzerte mit aktueller Volksmusik waren restlos ausverkauft.
> Die inhaltlichen Ziele wurden qualitativ erreicht – alle Konzerte überzeugten mit einer ausgeglichen hohen Qualität und das Publikum durfte zahlreiche musikalische Entdeckungen erleben. Die Programmgestaltung war sehr abwechslungsreich und zog ein neugieriges und offenes Publikum an. Der thematische Schwerpunkt mit Projekten aus dem Mittelmeer fand beim Publikum grossenn Anklang.
> Die künstlerischen Höhepunkte der Woche waren aus Sicht der Organisatoren die Konzerte
- Jazz: Marc Perrenoud Trio, Trio of Oz, Rita Marcotulli, Renaud Garcia Fons
- Weltmusik: Moussu T e lei Jovents, Oneira, Zeki Caglar Namli
- Volksmusik: Alpini Vernähmlassig
> Weitere Glanzlichter: Schneeweiss und Rosenrot, Oquestrada, Diknu Schneeberger und Colin Vallon Trio sowie Ingrid Lukas Extended,
> Die beliebtesten Konzerte beim Publikum waren Barbatuques, Mistico Mediterraneo, Ils Fränzlis da Tschlin und Lina Sastri
> Das musikalische Kunstprojekt „Sprudelthek tonight“ fand sehr guten Anklang. Insbesondere die täglichen Videoperformances mit Karin Lustenberger in der Hörsehbar lösten ein beachtliches Echo aus und wurden gut besucht.
> Das erweiterte Essangebot im Kollegium wurde rege genutzt und die Besucher verteilten sich angenehm auf die verschiedenen Lokalitäten. Dies führte zu einer spürbar entspannteren und gelösten Stimmung am Festival.
> Die neu zusammengesetzte Betriebsleitung mit Christophe Rosset, Katrin Zurfluh, Lukas Tschümperlin und Marquito Müller harmonierte gut und setzte ein organisatorisch einwandfreies Festival um.
> Die Gratisbusse und Extrazüge nach Engelberg, Sarnen, Luzern und in die Nidwaldner Seegemeinden wurde bis in die Morgenstunden rege benutzt.
> Der Westschweizer Vibraphonist Jean-Lou Treboux gewann den erstmals vergebenen Credit Suisse Förderpreis Jazz und legte mit seinem Gewinner-Konzert ein deutliches Zeugnis seines Könnens und seines Talentes ab.
Im Rahmenprogramm schätzte das Publikum abermals die unvergleichliche und gewohnt friedliche Stimmung. Die Organisation klappte von Montag bis Samstag einwandfrei und es entstanden kaum Engpässe und längere Wartezeiten. Das ausgeglichene Ergebnis ist auf das leicht erweiterte Platzangebot im Rahmenprogramm zurück zu führen.
Die über 70 Vereinsmitglieder, die rund 900 Helfer sowie die verschiedenen Kooperationspartner (Vereine, NW Museum) leisteten einen hochmotivierten, gewaltigen Einsatz für die Vorbereitung und während der sieben Veranstaltungstage. Diese enthusiastische Teamleistung machte die Durchführung überhaupt möglich. Vorstand und Geschäftsleitung bedanken sich für diesen einmaligen Effort bei allen freiwilligen Helfern und freuen sich heute schon auf die 18. Ausgabe vom 16. bis 21. April 2012."
Ich mich auch!!!
18:49 l 07. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Seit mehreren Jahren begleitet DRS 2 die Stanser Musiktage - herzlichen Dank an dieser Stelle! Bereits im Vorfeld wurden verschiedene Künstler vorgestellt. Und in den nächsten Wochen werden in der Sendung "Musik der Welt" Konzertausschnitte der diesjährigen SMT ausgestrahlt:
> Musik der Welt vom Freitag, 27.5.2011, 21.00 Uh
Blaues Parfum – die vietnamesische Sängerin Huong Thanh an den SMT 2011
Die ganze Welt in einem Dorf - das ist Stans während der Stanser Musiktage, die Anfang Mai stattgefunden haben. DRS 2 war vor Ort und hat Konzerte aufgenommen, zum Beispiel den Abend mit der Sängerin Huong Thanh. Zart duftende Lieder aus Vietnam, die sich mit dem Klang traditioneller Instrumente aus Japan, China und Korea verbinden.
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/musik-der-welt/2704.sh10177693.html
> Musik der Welt vom Freitag, 3.6.2011, 21.00 Uhr
Orientalische Träume – Oneira und Zeki Caglar Namli an den SMT 2011
Die Stanser Musiktage auf DRS 2. Heute mit der Gruppe «Oneira», was so viel heisst wie «Träume». Musikalische Traumlandschaften aus dem Mittelmeerraum und dem Orient lassen die Musikerinnen und Musiker aus Griechenland, Frankreich und dem Iran denn auch entstehen. Aus der Türkei kommt Zeki Caglar Namli - er hat mit einer «Soundbox» die klanglichen Möglichkeiten seiner traditionelle Langhalslaute Baglam weiter entwickelt. Wie das klingt erfahren Sie in «Musik der Welt».
http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/musik-der-welt/2704.sh10177694.html
14:43 l 07. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Die Fahrt geht die ganze Woche am Südpol vorbei noch weiter südlich. Der letzte Tag der heurigen Stanser Musiktage steht an. Noch aber gibt es von Vergangenem zu berichten. Tag 5 und 6 im lückenvollen Rapport -
von Urs Hangartner im „Kulturteil“-Blog
http://www.kulturteil.ch/2011/noch-mehr-meer-aber-auch-jazz/#more-8905
13:30 l 07. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Der an den Stanser Musiktagen 2011 erstmals verliehene Credit Suisse Förderpreise geht an die Jean-Lou Treboux Group. Eine dreiköpfige Jury hat die Band des jungen Westschweizer Vibraphonisten aus zehn Formationen zur Gewinnerin gewählt.
Der Begriff „Jazz“ ist dehnbarer denn, dies zeigten auch die zehn Bands, die am Wettbewerb teilnahmen und die Vielfalt des heutigen Jazzschaffens zeigten. Die Jury hat sich bei ihrer Entscheidungsfindung von verschiedenen Kriterien leiten lassen. Neben der technischen Fertigkeit, dem Bandsound, dem Interplay, der Bühnenpräsenz sowie der musikalischen Idee und ihrer Umsetzung wurde viel Gewicht auf die Eigenständigkeit einer Band gelegt. Ein wichtiges Kriterium war nicht zuletzt das Ausbau- und Zukunftspotential der Band.
Die Jury schreibt über die Gewinner: „Die Jean-Lou Treboux Group überzeugt mit ihrem kompakten Bandsound und ihrer frischen Energie. In der Jazz-Tradition verankert, entwickelt die Group viel Elan, die Kompositionen des Bandleaders auszuspielen und auf den Punkt zu bringen. Die Musiker sind fokussiert, sie wissen, was sie wollen. Jean-Lou Treboux gefällt als sympathischer Leader, der sich mit dem Vibraphon so dezent wie virtuos in Szene setzt und dennoch der Band viel Raum gibt. Mit seiner Technik und seinem inneren Feuer rückt Treboux ein schon fast exotisch gewordenes Instrument neu ins Rampenlicht. Die Band ist handwerklich und künstlerisch auf einem hohen Niveau. Ihre Spielfreude ist spürbar, die Interaktionen leben von Dringlichkeit, die Musik trifft.“
Wir gratulieren den Gewinnern herzlich!
http://www.myspace.com/jeanloutreboux
00:00 l 07. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Wenn auf ein exotisches vietnamesisches Konzert
in der Kapuzinerkirche
ein leckeres Hummus im Mediterrano folgt
wenn im Kollegi
nur der hektische Bass der brasilianischen Freak-Combo paukt
es in der Spittelgasse nach Afrika
und auf dem Dorfplatz nach Thailand riecht
wenn Greis die Dorfjugend rockt
ein malischer Griot im Chäslager auftritt
und wenn der Parkplatz der Stanserhornbahn nicht Cars
sondern der grossen weiten Welt Platz machen muss –
dann, ja dann hat Stans wieder seine Tage!
20:30 l 06. Mai 2011
Autor: Urs Naef
„In Stans sind die Musiktage in vollem Gang. Die ganze Woche gibt es Musik und Kulinarisches aus aller Welt. Das Angebot lockt Leute aus der ganzen Zentralschweiz in den Nidwaldner Hauptort.
Über 20 spezielle Konzerte und viel Musik im Rahmenprogramm bieten die Stanser Musiktage dieses Jahr. Neu gibt es im Jazzpavillon einen Jazz Nachwuchswettbewerb.“
Hier finden Sie den Beitrag zum Hören:
20:26 l 06. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Die Gruppe Alpini Vernähmlassig war eine der vielen kultverdächtigen Konzertperlen an den Stanser Musiktagen 2011. Mehr dazu im Beitrag von Art-TV:
http://www.art-tv.ch/7571-0-stanser-musiktage--alpini-vernaehmlassig.html
16:24 l 06. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Eine kleine, gefreute Notiz am Rande: rechtzeitig zum Grande Finale der diesjährigen Musiktage macht sich ein Hochdruckgebiet über der Zentralschweiz breit. Heute und morgen ist prächtigstes Vorsommer-Wetter angesagt, rund um den Vierwaldstättersee wird es wärmer als in Marseille, Athen, Palermo oder Istanbul. C.R. aus S., Festival-Verantwortlicher und ambitionierter Hobbymetereologe (der in diesem Zusammenhang nicht namentlich genannt werden möchte) mutmasst nun, dass dies mit dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Mittelmeer“ zusammenhängt - und überlegt sich wohl bereits, im nächsten Jahr das südliche Afrika in den Mittelpunkt zu rücken...
15:21 l 06. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Jojo Mayer’s NERVE ist mehr als irgendwelche elektronische Musik. Zusammen mit seiner grandiosen Band bietet der seit 2 Jahrzehnten in New York lebende Schweizer eine mitreissende Live-Umsetzung von (D'n'B-)Beats, die pure, hochkomprimierte Energie atmen und im Normalfall rein elektronisch erzeugt werden. Aber hier ist NERVE die Maschine, die Musiker ihr Motor. Diese Musik muss man erleben!
Die vierköpfige Combo versteht es, das Publikum innert kürzester Zeit in kollektive Euphorie zu treiben. Die unbändig groovende Rhythmus-Section mit dem rasenden Drummer Jojo, der vom Modern Drummer Magazine als „Drum God“ betitelt wurde, und John Davis am Bass legt eine vibrierende Basis für die Tunes und Trompetenklänge von Nakamura. Diese galoppierende, explosive und witzige Musik wird von Roli Mosimann’s (bekannt von seiner Zusammenarbeit mit Young Gods, TheThe, New Order u.v.m.) „Real Time Audio Deconstruction“ zu einem höchst erfrischenden Cocktail gemixt, verwoben und verfremdet. Eintauchen und geniessen – heute ab 22h30 im Kollegisaal!
13:55 l 06. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Die ONZ lässt den Mittwoch Abend Revue passieren. Für alle, die noch immer schwelgen und für jene, die etwas verpasst haben:
http://www.onz.ch/artikel/106909/
EINTAUCHEN IN MUSIK UND KULTUR
Schwärmerisch beginnt der Artikel in der ONZ von heute:
"Musik, Gesellschaft und gute Stimmung. Was gibt es Schöneres, als in diesen Tagen einen Abstecher nach Stans zu machen. Noch bis am Samstagabend gibt es an den Stanser Musiktagen allerlei an Musik, Kulinarischem und Exotischem zu entdecken."
http://www.onz.ch/artikel/106957/
13:47 l 05. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Und im Blog "Kulturteil" des Kulturmagazins Zentralschweiz stiess ich auf diesen Text von Urs Hangartner. Ziemlich amächelig, nicht wahr? Auch ich war am Konzert von Moussou T e lei Jovents und von ihrem authentischen, intimen Set begeistert. Ich kannte Moussou bisher als Frontmann des mitreissend pumpenden Massilia Sound System und bin positiv überrascht von seiner Wandlung - von der fordernden Rampensau hin zum charmanten Unterhalter, mit dem man gerne ein paar Gläser trinken würde. Andere erfolgreiche Künstler bleiben ihrer Masche, nicht aber sich treu - Chapeau!
http://www.kulturteil.ch/2011/freie-sicht-aufs-mittelmeer/
13:34 l 05. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Beim Surfen bin ich auf den empfehlenswerten Artikel mit dem dramatischen Titel gestossen - eine Momentaufnahme vom Geschehen, das am Dienstag in Stans über die Bühne ging. Im Gegensatz zum Autor haben mir La Cherga aber gut gepasst (jedenfalls besser als ihr neues Album, das ich zu popig-mainstreamig finde). Bemerkenswert finde ich die schöne Aussage im Text:
"Apropos Lob: Über 900 Freiwillige engagieren sich an den Stanser Musiktagen. Eine Zahl, die beschreibt, wie sehr sich das Dorf mit dem Kulturhappening identifiziert. Und das wiederum ist einer der Gründe, warum die SMT sooo schön sind."
http://www.sistyle-blog.ch/post/2011/05/04/Stanser-Musiktage-Drama-in-Rot.aspx
15:20 l 03. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Es groovt wieder, das Musikfest im Nidwaldner Hauptort, das in der Schweiz seinesgleichen sucht. Klein, aber fein das Festival – weltoffen, facettenreich und immer für Entdeckungen gut das Programm. Die Stanser Musiktage sind eine Reise wert!
Auch 2011 wird ein Programm präsentiert, das nicht einfach mit grossen Namen auftrumpft, sondern eine qualitativ hochstehende, aufregende Reise durch zeitgenössisches Musikschaffen aus verschiedensten Kulturen ermöglicht. Stans bietet eine musikalische Vielfalt und herausragende Künstlerinnen, die man bei einem World Music Festival oder in einem urbanen New Yorker Jazzclub erwartet, aber kaum in einem nidwaldnerischen Kollegisaal, einer Pfarrkirche oder gar auf dem Gipfel eines Berges.
SMT heisst immer auch „Qual der Wahl“. Soll ich nun heute das Konzert der Alpinen Vernähmlassig im Chäslager besuchen? Das Instrumental-Ensemble der Hochschule Luzern führt die Volksmusik auf virtuose Art in eine aufregende Zukunft. Oder doch eher Lina Sastri mit ihrem „Concerto Napolitano“ im Kollegi? Wobei gleichzeitig im Theater an der Mürg auch das Colin Vallon Trio aufspielen würde, das eben beim renommierten Jazzlabel ECM eine grossartige CD veröffentlicht hat...
Heute setze ich auf Bewährtes und besuche „La Cherga“ im Weltmusikzelt. Die hypnotischen Rhythmen der treffend nach einem Fleckenteppich benannten Band von sechs Exil-Ex-JugoslawInnen haben es mir angetan. Sie pflegen einen Stilmix der atemberaubenden Art: Da schwappt ein betörendes Maultrommel-Thema durch einen groovig verschleppten Dub, orientalische Patterns verlieren sich im treibenden Off-Beat des Akkordeons. Im nächsten Song verzieren Klarinette, jubilierende Bläser und Drehleier-Sounds einen treibenden Big-Beat mit traditionellen Balkan-Motiven, dann wieder mischt sich der Sound einer Gypsy-Hochzeit mit Ragga- und Drum’n’Bass-Breaks. Mit ihrem einzigartigen Sound bereichern La Cherga die aufbrechende Musikszene des Balkans – und schaffen ein vergnügliches, sehr tanzbares Exempel, wie neue musikalische und kulturelle Brücken gebaut werden können. Perfekt passend zu den Stanser Musiktagen!
22:41 l 02. Mai 2011
Autor: Urs Naef
Von der Alpinen Vernähmlassig bis zu Zeki Caglar Namli - auch dieses Jahr präsentieren uns die Stanser Musiktage vom 1. bis 7. Mai ein vielfältiges, äusserst schmackhaftes Menu. Einmal mehr ist die weite Welt zu Gast im Nidwaldner Hauptort, es stehen nicht weniger als 65 Konzerte mit Musik aus 20 Ländern auf dem Programm – wovon 13 Schweizer Premieren, eine Europapremiere sowie eine Uraufführung. Acht Projekte stammen aus dem mediterranen Kulturraum und bilden erstmals einen thematischen SMT-Schwerpunkt.
Eine Liebeserklärung an ihre Heimat ist Lina Sastris „Concerto Napoletano“, das am Dienstag, 3.5., auf der Kollegi-Bühne zu erleben sein wird. Die „Primadonna des Volkes“ steht für eine zeitgenössische und doch authentische Interpretation neapolitanischer Musik und lädt ein zu einer emotionalen Reise voller Poesie und Passion. Die Künstlerin, die auch als Schauspielerin Erfolge feiert, und ihre hervorragende Band lassen sich von Tänzen und Stilen wie Fado, Tango, Mambo oder Rumba inspirieren und entwickeln daraus eine Musik, die von Sastris warmer, rauher Stimme und dem neapolitanische Dialekt unverwechselbar geprägt wird.
Direkt in die Beine fährt der groovige Sound von „Va Fan Fahre“, die am Freitag im Kollegi-Saal auftreten werden. Die 12köpfige Combo aus Belgien pflegt einen unwiderstehlichen Gypsy-Klezmer-Brass, den sie auf ihrem aktuellen Album mit einem betörenden Klangteppich aus Rai und orientalischer Musik abschmecken. Die Marokkanische Sängerin der Band, Aicha Haskal, verzaubert mit ihrer Leidenschaft die Zuschauer, lässt vor dem geistigen Auge Bilder aus 1001 Nacht entstehen und entwickelt einen Sog, der von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zieht.
Als Partykracher bekannt ist auch Moussou T, Mitbegründer des Massilia Sound Systems. Im Kollegi wird er am Mittwoch seine ruhigere, aber nicht weniger mitreissende Seite anklingen lassen. „Moussou T e lei Jovents“ stammen aus dem Schmelztiegel von Marseille und spielen Lieder, die aus der Atmosphäre der Gässchen und Spelunken gewachsen sind und vom Leben am Hafen, von Liebe und Sehnsucht erzählen. Die vier Marseiller pflegen einen nach Ferien und Meer schmeckenden akustischen Stil mit Ohrwurm-Charakter!
Aus Korsika kommt der bekannte siebenköpfige Chor „A Filetta“, aus Sardinen die Jazzkoryphäe Paolo Fresu. Zusammen werden sie am Freitag, 6.5., das „Mistico Mediterraneo“ in der Stanser Pfarrkirche zelebrieren, wo die charakteristischen Männerstimmen auf die flirrenden Trompeten-Improvisationen Fresus treffen, dessen Stil schon mit dem eines frühen Miles Davis verglichen wurde. Die mysteriös schimmernden, faszinierenden Vokalpolyphonien aus dem sonnendurchfluteten Mittelmeerraum verschmelzen mit dem Bandoneon von Daniele di Bonaventura und dem strahlenden Ton Fresus zu einer archaischen Musik, die gleichermassen Bauch, Herz und Kopf berührt.
Dies sind bloss einige Schmankerl aus dem riesigen Angebot des Hauptprogramms. Auch das Rahmenprogramm ist dieses Jahr üppig und präsentiert dezentral in Zelten und Beizen 40 Bands und über 300 Künstler und Künstlerinnen. Mit einem Pin für bloss 30 Franken kann im Jazzpavillon während der ganzen Woche herausragenden Talenten und ihren Bands im Rahmen des neuen Jazz-Nachwuchswettbewerbs gelauscht werden, Latin-Aficionados kommen im gleichnamigen Zelt garantiert auf ihre Rechnung und im Weltmusikzelt stehen gestandene Grössen wie Greis, die famosen La Cherga, Sebass oder 7 Dollar Taxi auf der Bühne. Und hinter dem Kollegi macht Enwee mit HipHop, Reggae und Drum’n’Bass die Tage zu langen Nächten. Eintauchen und geniessen!
09:39 l 26. April 2011
Autor: Stanser Musiktage
Schweizer Radio DRS 2 präsentiert in der Sendung Klangfenster neu erschienene CDs und entführt in fremde, musikalische Welten.
Seit gestern, 25.4.11 werden einige Programmpunkte der Stanser Musiktage auf Schweizer Radio DRS 2 in dieser Sendung vorgestellt – hier die Übersicht:
25.4. ONEIRA / CIBELLE 19.30-20.00 Uhr
26.4. RITA MARCOTULLI 19.45-20.00 Uhr
27.4. BARBATUQUES 19.45-20.00 Uhr
28.4. HABIB KOITÉ 19.45-20.00 Uhr
29.4. JOJO MAYER 19.45-20.00 Uhr
30.4. MISTICO MEDITERRANEO 19.30-20.00 Uhr
17:43 l 21. April 2011
Autor: Stanser Musiktage
Mit Ingrid Lukas Extended steht ein anderer Höhepunkt im Zentrum unserer Newsletter. Wir haben diese Woche eine Probe mit dem Kollegi-Kammerchor und Ingrid Lukas besucht und die Eindrücke der Probe und dem neuen Songmaterial haben uns alle beeindruckt. Und die Vorstellung, dass am Konzert mit dem Ingrid Lukas Chor noch weitere 25 SängerInnen dazustossen werden macht die Uraufführung noch verheissungsvoller...
Wir können Dir – falls Dir der musikalische Spagat zwischen Jazz, Klassik und Pop gefällt – sehr empfehlen. Hier ein aktuelles Hörbeispiel aus dem Programm von Ingrid Lukas Extended als erster Vorgeschmack:
Das Projekt ist von der Klangdimension her ein spezielles Programm und ist von der Besetzung her – Chor, Streicher-Trio und Jazz-Quartett eine für Stans ganz typische Formation. Wir freuen uns auf das Projekt und dich!
16:37 l 20. April 2011
Autor: Stanser Musiktage
An den 17. Stanser Musiktage führen wir seit langer Zeit wieder Workshops durch. Im Angebot stehen zwei ganz unterschiedliche Projekte: Bodypercussion – ein Endeckungsatelier. Möchtest du einmal mit deinem eigenen Körper musizieren? Die brasilianische Formation Barbatuques kommt ganz ohne Instrumente aus und sie zeigen dir, was du mit Mund, Händen und Füssen sowie dem Einsatz deines Körpers als Resonanzraum alles machen kannst. Du wirst staunen!
Datum/Zeit: Samstag, 7.5.11 / 9.30-11.00 Uhr für Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene Infos und Anmeldung: Schulsekretariat – 041 618 62 05 oder urban.diener@schule-stans.ch
Einen ganz anderen Workshop offeriert die Hochschule Luzern – Musik. Wir freuen uns zusammen mit der Hochschule Jojo Mayer’s Drum-Clinic präsentieren zu dürfen.
Jojo bricht Stilistiken um sie neu zusammenzufügen. Seine Vision des Schlagzeugspiels beschreitet neue Wege und ist absolut inspirierend. Als Sohn des Bassisten Vali Mayer war der gebürtige Schweizer schon in frühester Kindheit vor allem in Europa und dem fernen Osten auf Reisen. Seine Fähigkeiten erlernte er weitgehend autodidaktisch. Mayer ist in New York als Produzent der Musikparty „Prohibited Beats“ und Musiker der Band Nerve tätig. Als einer der ersten Drummer brach er die Grenzen zwischen moderner, elektronischer Musik und akustischer Musik auf. Auf seiner DVD „Secret Weapons for the Modern Drummer“ zeigt Mayer eindrucksvoll, dass das die Möglichkeiten des Drummings längst noch nicht ausgeschöpft sind." Jojo gilt im Drum ´n` Bass als einer der profiliertesten Live-Schlagzeuger. Konzert am 6.5.11 im Kollegium St. Fidelis ab 22.30 Uhr.
Tickets: www.starticket.ch - Infos: www.stansermusiktage.ch
Drum-Clinic mit Jojo Mayer am 6.5. ab 10-12.30 Uhr
Infos und Anmeldung: jazz@hslu.ch